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"Ein Zeichen der Nähe und Solidarität“

Caritas und Diakonie verteilen an Ostern 1.000 Schokohasen an Bedürftige / Zusätzlich Ausgabe von Essen und Hygieneartikeln


München, 12. April 2020

Am Ostersonntag gab es in der Nothilfeausgabe „Brot und Mantel“ in der Schwanthalerstraße eine süße Überraschung: Stadtdekanin Barbara Kittelberger und Caritas-Präses Augustinus Bauer verteilten in der ökumenisch getragenen Einrichtung rund 1.000 kleine Schokolade-Osterhasen an bedürftige Münchnerinnen und Münchner. Stadtdekanin Kittelberger, die erstmalig in ihrer Berufslaufbahn an Ostern keinen Gottesdienst halten durfte und deshalb bei der Verteilaktion gerne mitmachte, wünschte den Menschen Mut, einen Neuanfang zu wagen: „Ostern erinnert uns daran, dass wir im Tod und Leben von Gott begleitet und getragen sind.“

Caritas-Präses Augustinus Bauer sagte, dass man mit dieser Osteraktion ein Zeichen des Zusammenhalts setzen wolle. Und wörtlich: „Weil uns Jesus Christus, der Auferstandene, vorausgeht und Mut macht, wollen wir einander etwas weiterschenken.“ Als christliche Gemeinschaft wolle man am Fest des Lebens „ein Zeichen der Nähe und Solidarität“ zu denjenigen in der Gesellschaft setzen, die Hilfe gerade in diesen schwierigen Zeiten nötig haben. „Menschen in sozialer Not sollen spüren, dass sie uns am Herzen liegen und nicht allein gelassen werden.“

Zusätzlich zu den Osterhasen verteilt diakonia auch 100 Tüten mit Hygieneartikeln für Damen und Herren. In die Nothilfeausgabe kamen seit der Eröffnung jeden Nachmittag zwischen 60 und 70 Kunden und Kundinnen, die sich bis zu fünf Kleidungsstücke aussuchen können. Besonders gefragt seien Schuhe, berichtet diakonia-Geschäftsführerin Sandra Bartmann. „Die lange Schlange vor unserer Kleiderausgabe zeigt uns täglich, dass wir hier sinnvolle Arbeit leisten, die direkt bei den Schwächsten unserer Gesellschaft ankommt.“ Die Ausgabestelle der diakonia öffnet für den regulären Betrieb wieder am Dienstag nach Ostern um 14.30 Uhr.

Die Essensausgabe der Caritas hat auch an den Feiertagen geöffnet; vormittags in der Zeit von 8.00 – 11.00 Uhr; nachmittags in der Zeit von 14.30 – 17.00 Uhr. Bislang wurden über die beiden Foodtrucks pro Woche rund 23.000 warme Essen ausgegeben. Dazu kommen täglich etwa 150 Brotzeitpakete und 100 Stück Kuchen.

Die Nothilfeausgabe „Brot und Mantel“ in der Schwanthalerstraße 46 – 48 dient zur Entlastung der Bahnhofsmission, die aufgrund der derzeit starken Frequentierung an die Kapazitätsgrenzen gestoßen ist. Die Nothilfeausgabe wird wie die Bahnhofsmission ökumenisch getragen; aktuell arbeiten hier Caritas, InVia, diakonia und Evangelisches Hilfswerk, eine Tochtergesellschaft der Inneren Mission, zusammen.

 

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